Danke, danke! Vorschußloorbeeren sind immer gut, allerdings gehts heute noch nicht um die xenophobe Weltanschauung eines vollkommen linkslinken Vernaderers, sondern um alltägliche Probleme des kleinen Mannes.
Die Herbstsonne mache depresiv, behauptet zumindest meine allgegenwärtige und besserwisserische Frau Mutter. Mag sein. Aber in die Depression treibt mich ganz was anderes: Viel gelernt, lang studiert und dennoch bin ich für nichts zu gebrauchen, also den Absagen nach. Vielmehr ists doch so, daß irgendwelche Yuppies, jus- und wirtschaftsstudiert, bis zum Anschlagin einem ausgeweidelten Arschloch irgendeiner Person stecken, nix können und auch nichts arbeiten können, eben weil sie beide Hände brauchen, die eine für eine sanfte Prostatamassage, die andere, um die Mandeln des werten aufnehmenden Herrn zu kraulen, sofort Arbeit haben, gute Arbeit. Pfui kack, aber wie soll man denn wen loswerden, er einem bis zum Anschlag im Anus verweilt? Und dann wundern sich Ärzte, wenn plötzlich Leute bei ihnen in der Praxis stehen und meinen: "Herr Doktor, Herr doktor, mei Gaksale riecht nicht sooo gut!"
Ich für mich habe beschlossen: Das Leben ist scheiße, die ÖBB suchen Leute im Ticketverkauf, wenigst eine sichere Arbeit, die mich auf meinem Weg zum kettenrauchenden Alkoholiker sicher unterstützt. Ich würd gern ins Wasser gehen, aber für das ist es zu kalt. hmmm, naja, nicht einmal das bring ich hin. Egal. Jetzt ists draußen, in den nächsten Tagen kann ich mich dann wieder damit beschäftigen, an einer besseren Welt in meinem Sinne zu arbeiten.
Glück auf!
Donnerstag, September 21, 2006
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1 Kommentar:
das ist das problem unserer zeit. ein geschäftiger freund und zitierter wu-student hat unlängst gemeint: "...freizeit ist nicht alles..." ich würd nicht mit ihm tauschen wollen. will es auch nicht. orschbordln is ja so grausig...auf depressive herbstwochenende lad ich dich ein.
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