Sonntag, August 15, 2004

jetzt ist es offiziell. ich bin der beste mensch der welt. ich will damit gar nicht übertreiben...
man stelle sich folgendes vor: sizilien 1928. ein mann von etwa 40 jahren steht friedvoll unter einem baum. er ist in einen langen pullover gekleidet und trägt dazu eine dunkle hose. keine jeans. wobei ich die schreibweise mit s geradezu dümmlich finde. die sonne hat die dämmerung gerade hinter sich gebracht, die übrigens durch die wolken am horizont einer der schönsten (im innerstädtischen bereich) seit langem war. die letzte derart erinnernswerte solche fand am 17. oktober im jahre 1997 in kagran statt. wahrscheinlich wo anders auch. wahrscheinlich wann anders auch. um ihn herum stehen eine gebückte frau in lange schwere tücher gemummt. sie hält die arme fest verschränkt und erweckt den anschein zu frieren. daneben ein kleiner bub unter einer dicken mütze versteckt und in einen damals bestimmt sehr modischen ski (verzeihung: schi) anorak gesteckt und die kleinen beinchen fest in pelzüberströmende stiefel verpackt. es ist ein typischer wolkenloser abend im hochsommer auf der donauinsel. ringsum etwa 20 bis 132 mitglieder der sippe, halb betend halb verzweifelt gegen den himmel fluchend, alle jedoch den blick auf einen wehrlosen baum gerichtet, gegen den besagter mann mit freundlicher miene fest mit dem fuß tritt. der bub beginnt zu weinen. der anorak ist innerst kurzer zeit durchnäßt. er friert wohl nicht. der bub.

ein wackerer junger mann läuft seine pflichtkür in der ebene ab, trällert eine lustig melodei, erblickt besagte szenerie, erkennt mit seinem adlerblicke augenblicklich den dämon in form eine blauen balles, der in den hohen ästen der pappel unerschütterlich in sich ruht. versucht erst in common tounge, dann auf , anschließend auf neu kisualei, kabotschanisch und zwergisch, schließlich wortlos zu verstehen zu geben, dass alles keinen sinn habe. das beten zu einem gott der nicht existiert (hinter ihm trifft ein blitz den von lavaströmen zerteilten boden), das versteckspielen der frauen hinter dunklen tücher, da sie ohnehin jeder gesunde blick erfassen kann (ein sichelförmiger allegorischer gegenstand trifft ihn am hinterkopf) und dass er innerst kurzer zeit, aufgrund seines atlethischen körperbaus und seiner jahrzehte langen erfahrung und nciht zuletzt aufgrund seiner mehr oder minder direkten abstammung vom affen, den ball aus den fängen des satans befreien, sich jedoch als belohnung eine der wunderschönen töchter des vaters für eine nacht wählen könne.

anschließend gab es ein groszes fest zur befreiung des kleinen blauen balls mit hammel und linsen und xenophoben (wohl auch unverstandenen) äusserungen beider seiten.
fazit: die alte war gut im bett und wird behalten. hat kleine hände. ideal zum putzen in den ecken.

danke.f

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