andi ist tot.
gestern ist unser geliebter niederösterreichischer feudalherrscher an dem leiden eines bösartigen furunkels am arsch gestorben. die ärtzte gaben ihm eine überlebenswahrscheinlihckeit von 104%. doch ach der operation die ohne narkose im stehen vollzogen wurde verließ unseren groszartigen intellektuellen der must zum leben und er verliesz den op durch das fenster im 4. stock. der sonst so lebensfrohe zimmerhocker. der kleine saubermann. der lausbub. der langhaarige affe. der mensch der schon nach drei schnellen schritten zu stinken beginnt wie die innereien einer verfaulten kuh, die einen piraten in den arsch geschoben bekam. der pferdeabkömmling. wir kennen seine vielen gesichter und seine wenigen interessen und werden sie wohl bald vergessen haben. lieber andi. nichts dauert ewig.
zuletzt wollte er noch die op absagen und durch die welt ziehen. um in allen ländern auf menschen zu stoßen die sich von ihm abwandten noch bvor sie von seinerm unheilbaren leiden, der misantropischen egalität, erfuhren. er wäre wahrscheinlich in einer lacke in indien von schwäche liegen geblieben und hätte sich in den letzten minuten nicht allein gefühlt, weil sich die fliegen an seinem schwitzenden haupt labten. lieber andi. man stirbt immer allein.
zum glück hat er sich dann doch noch für die durchführung der op entschieden. ein segen für die dritte welt.
ps.: alle als pietätlos zu erachtenden parallelen zu küzlich verstorbenen präsidenten sind an andis langen grauslichen haaren herbeigezogen. er ist wirklich tot. also braucht ihn keiner mehr anrufen.
.f
Donnerstag, Juli 08, 2004
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