ich war kurz weg. bin jetzt wieder da. und hab ein gefühl wie phoenix. durchzogenes stück fleisch aus der kälte. alles wie vorher. was soll sich auch ändern? urlaub is was feines. eigentlich ist urlaub doch eine schreckliche angelegenheit. also nicht der urlaub an sich. das zurückkommen. so ein grindiger flashback und die gewissheit dass sich nichts geändert hat und sich nichts ändern wird. und dass es nach dem wochenende wieder los geht. nicht das es furchtbar wäre. das macht es eben so furchtbar. so berechenbar. ich bin kein mensch er tut was er will. dazu bin ich zu gut erzogen. überhaupt: scheiss erziehung - aber das ist eine andere geschichte. ich tue immer das was von mir erwartete wird. ich habe keine meinung und keine einstellung zu den dingen. ich bin nur gern dabei, nie im mittelpunkt. ich glaub das war niht immer so. genau genommen ist es jetzt auch nicht so. aber ich fühl mich verfallen. und nach dem wochenende geht der verfall weiter. aber gibt es denn alternativen? gibt es die? gärtner werden? hausknecht. das wär was feines. das wär echt das feinste was man so machen kann. alles andere ist scheisse im stanizel. und das schlimmste ist, dass mein zimmer 167 mal kleiner ist als das schloss und dass niemand da ist. dem wolf gehts ähnlich. auch wenn ers nicht zugibt. ist den das ein leben? danke. ich wüsst nicht mal wem ich die schuld geben kann. danke ich. du faule sau.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen